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Diabetes mellitus
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Diabetes

Wie Sport den Diabetes beeinflusst


Sport ist für Diabetes-Betroffene wichtig

Sport und Diabetes

Sport ist heute auch für Diabetes-Betroffene problemlos möglich. Schließlich wirkt sich Sport sogar positiv auf wichtige Risikofaktoren wie Gewicht oder Herz-Kreislauf-Krankheiten aus.


Allerdings müssen Diabetes-Betroffene wissen, wie sich Sport auf ihren Blutzucker auswirkt, um die Insulingaben besser dosieren zu können. Dabei zählt jede körperliche Aktivität, nicht nur klassischer Sport. Also auch ein harter Arbeitstag, Renovierungsarbeiten im Haus oder der Frühjahrsputz wirken sich auf den Blutzuckerwert und den Insulinbedarf aus. Dies ist vor allem bei Kindern mit Diabetes zu bedenken, die den ganzen Tag über herumtoben und sich insgesamt mehr bewegen als Erwachsene. Ideal ist Ausdauersport mit einer mäßigen Belastung, da bei einer hohen Sportbelastung Stresshormone ausgeschüttet werden. Dadurch wiederum steigen die Blutzuckerresistenz und die Blutzuckerwerte des Diabetes-Betroffenen.


Sportler brauchen Nahrung

Der Sport erhöht den Bedarf des Körpers an Energie (BE) und die Insulinsensitivität aller insulinabhängigen Organe (z. B. der Muskulatur). Deshalb muss der Diabetes-Betroffene nach dem Sport auch ausreichend Kohlenhydrate zu sich nehmen um die Speicher wieder zu füllen.


Wichtig ist jedoch aufgrund der Belastung, dass ein Mensch mit Diabetes, der Sport treiben will, regelmäßig seinen Blutzucker misst und dokumentiert. Denn auch nach dem Sport wirkt die körperliche Aktivität weiter. So ist der Insulinbedarf 17-24 Stunden nach dem Sport niedriger - in den ersten Stunden um die Hälfte, später immer noch um rund 20 Prozent.